Der Staat und Stand Bern hat bis zum Ende der alten Eidgenossenschaft eine bedeutende staatspolitische Rolle gespielt. Zur Durchsetzung seiner Ziele hat er stets eine ansehnliche Truppenstärke unterhalten. Vor diesem Hintergrund lassen sich einige Abschnitte der Bernischen und Schweizerischen Militärgeschichte fokussiert wie folgt zusammenfassen:
1665 Nach den Bauernkriegen wird die Bernische Reiterei organisiert. Die Truppe wird erstmals als Dragoner bezeichnet.
1717 Im zweiten Villmerger Krieg waren 1’013 Bernische Dragoner im Einsatz.
1760 Die Dragoner werden reorganisiert. Es entstehen vier berittene Bernische Regimente.
1768 Es erfolgt eine erneute Reorganisation. Durchgeführt wird diese durch General Rupertus von Lentulus, der vorher Generalmajor in preussischen Diensten gewesen war. Die neue Organisation, insbesondere auch die Uniformierung und Ausrüstung, waren dennauch preussisch geprägt.
1779 Die Bernischen Truppen sind neu formiert und zwar als letzte rein Bernische Truppe vor dem Untergang der alten Eidgenossenschaft.
1798 Untergang der alten Eidgenossenschaft. Die Reorganisation der Truppen in den alten Ständen erfolgte nun nach französischen Vorbildern und Vorschriften.
1804 Helvetik: Es bestand im Bereich des Standes Bern eine minimale Truppe, „Chevaux-légèrs“ genannt.
1815 Wiener Kongress: Das politische Europa wird neu geordnet. Im Anschluss daran folgt unter anderem auch die gesamtschweizerisch koordinierte Organisation des Militärwesens. Verschiedene Revisionen und Reorganisationen folgten.
1844 Reorganisation der Kavallerie durch General Dufour. Er führt 24

